Vergilbung, ölige Rückstände, weiße Ablagerungen auf der Oberfläche oder unangenehme Gerüche gehören zu den häufigsten Qualitätsproblemen bei Silikonkautschukprodukten.
Diese Probleme beeinträchtigen nicht nur das Aussehen und die Haptik des Produkts, sondern können auch Zweifel an Qualität und Sicherheit wecken.
Aus Sicht der Materialwissenschaft und der Fertigungstechnik hängen diese Erscheinungen meist mit dem Vernetzungssystem, der Reinheit der Rohstoffe und der Nachbehandlung zusammen.
1. Warum vergilbt Silikonkautschuk?
Vergilbung entsteht meist durch chemische Reaktionen im Material oder durch äußere Umwelteinflüsse.
Nebenprodukte der Peroxidvernetzung
Bei peroxidvernetztem Silikonkautschuk entstehen während der Vernetzung kleine Nebenprodukte wie Ketone. Diese Stoffe oxidieren mit der Zeit und führen besonders bei transparenten oder hellen Silikonprodukten zu einer Gelbfärbung.
Im Vergleich dazu läuft die Platin-Additionsvernetzung deutlich sauberer ab. Da praktisch keine Nebenprodukte entstehen, ist die Beständigkeit gegen Vergilbung wesentlich höher.
Hitze und UV-Strahlung
Längere Sonneneinstrahlung oder dauerhaft hohe Temperaturen beschleunigen die thermooxidative und photooxidative Alterung des Silikons. Dadurch kann sich das Material nach und nach gelb verfärben.
Kontakt mit Chemikalien
Auch der Kontakt mit starken Säuren, Laugen, chlorhaltigen Reinigungsmitteln oder sogar Formaldehyd, der aus bestimmten Verpackungsmaterialien wie MDF-Platten freigesetzt wird, kann zu Verfärbungen führen.
2. Warum treten Öl oder weiße Rückstände auf der Oberfläche auf?
Ölige Oberflächen oder weiße Pulverablagerungen entstehen meist dadurch, dass niedermolekulare Bestandteile aus dem Silikon an die Oberfläche wandern.
Unvollständige Vernetzung
Sind Temperatur oder Vernetzungszeit zu niedrig, bildet sich das dreidimensionale Silikonnetzwerk nicht vollständig aus.
Nicht vollständig vernetzte Polymerketten bleiben im Material zurück und wandern mit der Zeit an die Oberfläche. Dort bilden sie einen öligen Film.
Zu viele Additive oder Silikonöl
Zur Verbesserung der Flexibilität oder Vergilbungsbeständigkeit werden häufig Additive wie Phenyl-Silikonöl eingesetzt.
Werden diese in zu großen Mengen verwendet oder sind sie nicht optimal mit dem Grundmaterial kompatibel, können sie sich vom Material trennen und an die Oberfläche austreten.
Fehlende Nachvernetzung (Post Curing)
Wird das Formteil nach der Herstellung nicht ausreichend nachvernetzt (Post Curing), verbleiben flüchtige Oligomere und andere niedermolekulare Stoffe im Material.
Während der Lagerung oder beim Transport – insbesondere bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen – können diese Stoffe an die Oberfläche gelangen und dort als weiße Ablagerungen auskristallisieren.
3. Woher kommt der unangenehme Geruch?
Hochwertiger lebensmitteltauglicher oder medizinischer Silikonkautschuk sollte praktisch geruchlos sein.
Ein deutlicher chemischer Geruch weist meist auf Probleme im Herstellungsprozess hin.
Minderwertige Rohstoffe
Werden recycelte Silikone oder Rohstoffe mit geringer Reinheit verwendet, können unverbrauchte Monomere, niedermolekulare Polymere oder flüchtige organische Verbindungen (VOC) zurückbleiben. Diese Stoffe können über längere Zeit unangenehme Gerüche freisetzen.
Unerlaubte Weichmacher
Einige Hersteller setzen aus Kostengründen Phthalat-Weichmacher ein.
Diese können nicht nur einen unangenehmen Geruch verursachen, sondern stehen auch im Verdacht, gesundheitliche Risiken mit sich zu bringen.
Rückstände aus der Vernetzung
Wie bereits erwähnt, entstehen bei der Peroxidvernetzung Nebenprodukte.
Werden diese durch das Post Curing nicht vollständig entfernt, bleibt häufig ein chemischer Eigengeruch im Endprodukt zurück.
4. Die Lösung: Hochreine Platin-Katalysatoren von IOTA
Wer Vergilbung, Ölaustritt, weiße Ablagerungen und Geruchsprobleme dauerhaft vermeiden möchte, sollte auf ein hochreines Platin-Additionsvernetzungssystem anstelle einer herkömmlichen Peroxidvernetzung setzen.
Für hochwertige Silikonkautschukprodukte hat IOTA Silicone Oil die IOTA 81 Serie hochreiner Platin-Katalysatoren entwickelt.
Die Produkte werden aus hochreinen Platinquellen hergestellt und unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle hinsichtlich Schwermetallen und niedermolekularen Verunreinigungen. Daraus ergeben sich mehrere entscheidende Vorteile:
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Sauberer Vernetzungsprozess: Bei der Additionsvernetzung entstehen praktisch keine flüchtigen Nebenprodukte. Dadurch werden Geruchs- und Vergilbungsprobleme bereits an der Quelle vermieden.
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Stabiles Vernetzungsnetzwerk: Die hohe katalytische Aktivität sorgt für eine dichte und gleichmäßige dreidimensionale Netzwerkstruktur. Dadurch wird die Migration niedermolekularer Bestandteile deutlich reduziert und das Risiko von Ölaustritt oder weißen Ablagerungen minimiert.
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Hohe Chargenkonstanz: Ideal für Anwendungen mit höchsten Anforderungen an Reinheit und geringe Flüchtigkeit, beispielsweise im Medizin-, Lebensmittel- oder Elektronikbereich.
Wenn Sie mehr über die IOTA 81 Serie hochreiner Platin-Katalysatoren erfahren oder Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Silikonrezepturen gegen Vergilbung, Geruch oder Ablagerungen benötigen, kontaktieren Sie gerne IOTA Silicone Oil.
Website: www.siliconeoil.net
E-Mail: zyf@siliconeoil.cn
Unser technisches Team unterstützt Sie gerne mit Produktdatenblättern (TDS), Formulierungsempfehlungen und individueller technischer Beratung.
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