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  • Schaumhemmer in Lacken „versagen“? Ursache kann die Kompatibilität von Silikonöl mit dem System sein

    In der Produktionslinie für wasserbasierte Industrielacke begegnet ein Unternehmen wiederholt dem Phänomen, dass „Schaumhemmer zugesetzt, aber der Schaum bleibt stabil“. Bei lösemittelreichen, hochfesten Holzlacken hingegen kommt es bei anderen Herstellern zu Porenbildung, weil der Schaumhemmer ausflockt. Die scheinbar widersprüchlichen Probleme haben oft denselben Ursprung: die Auswahl des Silikonöls wurde nicht auf die Polarität des Lacksystems abgestimmt, insbesondere bei polyethermodifizierten Silikonölen die falsche EO/PO-Verhältniswahl.

    Traditionelle Silikon-Schaumhemmer sind wegen ihrer niedrigen Oberflächenspannung und schnellen Entschäumung beliebt, doch in komplexen Lacksystemen zeigen sie oft inkompatibles Verhalten. Entscheidend ist das Gleichgewicht zwischen Hydrophilie und Hydrophobie:

    • Ethoxygruppen (EO) in den Polyetherketten verleihen Wasserlöslichkeit.

    • Propoxygruppen (PO) sorgen für Hydrophobie.

    Ein zu hoher EO-Anteil lässt das Silikonöl zu stark in wasserbasierte Systeme lösen, wodurch es sich nicht an der Blasenoberfläche anreichert und sogar schaumstabilisierend wirkt. Ein zu hoher PO-Anteil führt hingegen zu schlechter Dispergierung in Wasserlacken, was Poren oder Ölabscheidung begünstigt.

    „Wasserbasierte Systeme benötigen eine ‘moderat inkompatible’ Lösung’ — das Silikonöl muss zur Blasenmembran wandern können, darf sich aber nicht vollständig lösen“, erklärt ein Additivtechnik-Experte. Im Idealfall sollten wasserbasierte Lacke Silikonöle mit mittlerem EO/PO-Verhältnis (z. B. 1:1 bis 1:2) verwenden, um schnelles Entschäumen und langanhaltende Schaumunterdrückung zu erreichen. Öl- oder lösungsmittelfreie Systeme hingegen erfordern hohen PO-Gehalt oder vollständig hydrophobe Silikonöle, um eine effektive Verteilung in unpolaren Medien sicherzustellen.

    Die Branche propagiert daher die Auswahllogik: erst die Systempolarität analysieren, dann Silikonöltyp bestimmen:

    • Hochpolare wasserbasierte Systeme (z. B. Acrylatdispersionen) → Polyether-Silikonöl mit mittlerem EO-Anteil

    • Niedrigpolare Lösungsmittel-Systeme (z. B. Polyurethan, Epoxid) → Silikonöl mit niedrigem oder ohne EO-Anteil, ggf. mit Mineralöl kombiniert

    • Hochfest-/lösungsmittelfreie Systeme → hochmolekulare, hydrophobe Silikonöle, um Migration zu vermeiden

    Ein führender Lackhersteller berichtet, dass durch Anpassung der Polyetherstruktur im Schaumhemmer die Entschäumungszeit seines wasserbasierten 2K-Bodenlacks von 8 Minuten auf 2 Minuten verkürzt werden konnte, ohne Oberflächenfehler.

    Mit zunehmender Umweltgesetzgebung und der Beschleunigung der Wasserbasierung durchläuft der Einsatz von Schaumhemmern einen Wandel: vom universellen Zusatzstoff hin zur molekularen Anpassung. Experten warnen: blindes Übertragen von Erfahrungsrezepturen ist weniger effektiv als das Zurückkehren zu den grundlegenden physikalisch-chemischen Prinzipien — Kompatibilität ist nicht „je stärker, desto besser“, sondern „genau richtig“.




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